St.Galler Streetfotografie

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Wieder einmal bin ich beim stöbern im Internet über ein, für mich neues, fotografisches Thema gestolpert: die Streetfotografie. Dabei lichtet man Szenen des Alltags ab, die sich beispielsweise auf Strassen, Plätzen oder in Cafés abspielen können. Es ist ein mittlerweile sehr beliebtes Genre der Fotografie. Streetfotografie kann alles Mögliche sein – der gemeinsame Nenner aber ist, dass die Fotos nie gestellt sind und immer einen Ausschnitt aus dem Alltagsleben zeigen.

Zu den bekanntesten und einflussreichsten Fotografen im Bereich der Strassenfotografie zählte der Franzose Henri Cartier-Bresson (1908-2004). Er widmete sich seit dem Beginn der 1930er-Jahre der Strassenfotografie und wurde für seine künstlerisch wertvollen Schwarz-Weiss-Fotografien gefeiert. Seine Vorgehensweise beschrieb Cartier-Bresson in der von ihm aufgestellten „Theorie des entscheidenden Augenblicks“. Er bringt darin zum Ausdruck, dass es für einen Streetfotografen von elementarer Wichtigkeit ist, sich sensibel und behutsam im öffentlichen Raum zu bewegen.

Naja, das «Leben» fehlt noch bei meinen ersten Versuchsbildern – aber immerhin konnte ich etwas «Stillleben» in der Gallusstadt einfangen. Mit meiner neuen «Immer-dabei»-Kamera Canon G7 X werde ich in den nächsten Monaten die Stadt unsicher machen und hoffentlich viel Leben einfangen. Da kommt mir vor allem zu Gute, dass die Kamera so kompakt ist und ich als Fotograf damit nicht sonderlich auffalle.

Zum Schluss werde ich auch immer den Rat von Henri Cartier-Bresson befolgen:

sehen, zielen, auslösen und verduften.

  • Kamera | Canon Powershot G7 X
  • Datum | Februar 2016
  • Location | Stadt St.Gallen
  • Galerie | Link zu flickr

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